IG Wald miteinander

           

aktualisiert am: 13.07.2021

 Bev Befr

 

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Offizielle Dokumentenübergabe an Wald  

Seit Oktober 2020 ist die durch den Gemeinderat unterstützte und durch die IG Wald miteinander durchgeführte Bevölkerungsbefragung in Wald vom Masterstudenten Josua Peter ausgewertet worden. Dazu entstand seine Masterarbeit zum Thema Stärkung von Vertrauen, Kooperation und Partizipation durch den Einsatz digitaler Kommunikationstools in unserer Gemeinde. Sie bezieht sich auf den 2. Teil des Fragebogens. Josua hat mit der hervorragenden Note 5,5 abgeschlossen. Zwischenzeitlich ist auch der detaillierte Abschlussbericht entstanden, welcher die wissenschaftliche Analyse und spannende Details zum ersten Teil der Umfrage zu gewichtigen Dorfthemen enthält.

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Von links: Edith Beeler, Gemeindepräsidentin, Josua Peter, Masterstudent, Marlis Hörler Böhi, künftige Gemeindepräsidentin von Wald

Am 21. Mai um 16.00 Uhr fand die offizielle Übergabe der zwei Berichte durch Josua Peter an die Gemeinde Wald, vertreten durch die jetzige Gemeindepräsidentin Edith Beeler und die künftige Gemeindepräsidentin Marlis Hörler Böhi, vor der Kanzlei statt.

              Der Auswertungsbericht                       Die Masterarbeit                                  Der Fragebogen

              Auswertungsbericht a         Masterarbeit a         Fragebogen a

 

 

Informationen zu den Umfrageergebnissen (neueste zuoberst)

Die IG Wald miteinander wird in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat monatlich Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung in der Wanze veröffentlichen. Gleichzeitig werden diese auch hier auf der Webseite der ig-wald.ch präsentiert.

 

6. Teil: Digitale Kommunikation                                          Bev Befr_________________________________________________________________________________________________

Der zweite Teil der Umfrage konzentrierte sich darauf, wie digitale Mittel die gemeindeinterne Kommunikation verbessern können.

Daran konnten nur Personen mit Internetzugang teilnehmen. 179 Personen (90% aller Befragten) haben das bejaht. 165 Personen (83%) haben angegeben, regelmässig ein Smartphone zu benutzen.

Der Anteil Unentschiedener (weiss nicht) ist bei allen Fragen zur Digitalisierung gering. Nur in vier Fällen ist er mit 8 - 9% etwas erhöht.

 

E-Petitionen

27% unter den Internetnutzern gaben an, bereits Erfahrungen mit E-Petitionen gemacht zu haben. 62% wären bereit (Antwort «ja» oder «eher ja»), in Zukunft E-Petitionen zu unterschreiben, die von ihren MitbürgerInnen eingereicht wurden. 33% können sich vorstellen, selbst eine E-Petition einzureichen, und tendenziell waren dazu Personen mit grossem politischen Interesse in Wald eher bereit. Ältere Personen zeigten sich in der Umfrage grundsätzlich stärker interessiert am kommunalpolitischen Geschehen, die Bereitschaft eine E-Petition einzureichen war jedoch mit zunehmendem Alter rückläufig. 58% vertrauen darauf, dass sich der Gemeinderat mit einer allfälligen E-Petition auseinandersetzen und das Ergebnis trotz dessen Unverbindlichkeit berücksichtigen würde. 67% trauen ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu, eine fundierte Meinung zu aktuellen gemeindepolitischen Themen abzugeben.

E Petitionen

Schlussfolgerung:

Wenn alle Teilnehmenden der Befragung berücksichtigt werden, kann davon ausgegangen werden, dass gegenwärtig etwa die Hälfte der Bevölkerung bereit wäre, sich an E-Petitionen zu beteiligen. Nur ein Viertel der Bevölkerung hat bereits Erfahrungen mit E-Petitionen gesammelt.

 

Weblogs

Die Hälfte (49%) der Internetnutzer*innen ist interessiert an digitalen Informationen aus dem Gemeinderat per Weblog. Aber nur 25% gaben an, eigene Beiträge zu gemeindepolitischen Fragen auf einem solchen Angebot veröffentlichen zu wollen. 71% erwarten, dass die Gemeindevertreter*innen auf solche Beiträge aus der Bevölkerung eingehen sollten.

73% wünschen sich, dass politische und gesellschaftliche Themen auf einem allfälligen Weblog veröffentlicht werden sollten. Die Verknüpfung eines gemeindeeigenen Kommunikationsmittels mit Sozia-len Netzwerken wird kritisch gesehen: Nur ein Viertel

würde das begrüssen. Lediglich 12% sind der Meinung, dass politische Themen auf einem Weblog ausreichend diskutiert werden könnten.

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Schlussfolgerung:

Die Umfrageergebnisse lassen darauf schliessen, dass knapp die Hälfte der Bevölkerung an einem Weblog interessiert ist. Nur wenige Personen scheinen sich jedoch aktiv an einem solchen Angebot beteiligen zu wollen. An Gemeindevertreter*innen werden aber im Falle eines Weblogs hohe Erwartungen gestellt.

 

Bürgerapp und Soziale Netzwerke

Falls eine gemeindeeigene App eingerichtet würde, wären 61% der Internetnutzer bereit, diese herunterzuladen (Antwort «ja» oder «eher ja»).

49% wünschen sich eine Benachrichtigung auf das eigene Mobiltelefon oder als Newsletter, wenn Neuigkeiten oder Veranstaltungshinweise in der Gemeinde zu vermelden sind.

31% können sich vorstellen, sich über eine App schriftlich an politischen Diskussionen zu beteiligen. Konsultative Abstimmungen über eine App wird von 51% begrüsst. 35% der Befragten kann sich vorstellen, via App mit Vertretern der Gemeinde zu kommunizieren. Die Möglichkeiten, anonyme Meinungen auf einer Plattform zu äussern, wird von 26% begrüsst. 41% wären bereit, sich für digitale Kommunikation mit der Gemeinde zu registrieren.

Erfahrungen mit Sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram, Linkedin) sind in Wald mässig verbreitet. 62% aller Befragten besitzen aktuell mindestens ein Social Media-Profil. Am meisten Anklang findet Facebook, wo über 37% aller Befragten ein Profil unterhält. Eine Verknüpfung solcher Medien mit gemeindespezifischen Angeboten findet aber wenig Anklang.

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Schlussfolgerung:

Mit einer eigenen Bürgerapp könnte möglicherweise etwa die Hälfte der Bevölkerung erreicht werden. Eine direkte Benachrichtigung mit Neuigkeiten aus der Gemeinde wird von knapp der Hälfte der Befragten begrüsst. Ein niederschwelliges zusätzliches Informationsangebot in Form eines Newsletters oder Push-Nachrichten erscheint somit prüfenswert. Die Bereitschaft, sich an einem gemeindeeigenen digitalen Medium aktiv zu beteiligen, scheint aber gering zu sein.

 

 

5. Teil: Thema Natur, Landschaft & Mobilität
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In der Umfrage waren mehrere Fragen zur Bedeutung von Natur und Landschaft für die Lebensqualität zu beantworten. Für über 80% der Befragten ist eine attraktive Landschaft mit unverbautem Kulturland sowie gute Quellen und Biodiversität im Wald und auf dem Grünland wichtig oder eher wichtig. Die grösste Zustimmung erbrachte die Frage nach einem sorgfältigen Umgang mit Quellen, Bächen und Grundwasser. Ein gutes Wanderwegnetz hat eine etwas geringere Bedeutung.

Aus den Kommentaren zur Frage, was am meisten zur Lebensqualität beiträgt (155 Kommentare), geht hervor, dass die Landschaft und die Natur den wichtigsten Beitrag zur Lebensqualität leisten (76 Nennungen).

In 40 Nennungen wird die Aussicht und in 50 Nennungen die Ruhe als wichtigster Beitrag zur Lebensqualität genannt.

Auf die Gegenfrage, was die Lebensqualität am meisten beeinträchtigt, gingen sehr verschiedene Antworten ein, die sich kaum thematisch bündeln lassen. Mit Bezug zu Natur und Landschaft gingen auch 11 kritische Kommentare ein, welche aufzeigen, dass für ein gegenseitiges Verständnis zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung noch Klärungsbedarf besteht. Eine Auflistung aller Kommentare ist im Auswertungsbericht zu finden.

Die individuellen Vorstellungen zu den erfragten Stichworten bedürfen einer Diskussion, um sie zu bewerten und mögliche Initiativen zu starten. Die Schlussfolgerungen sind als Anregungen für die Diskussion zu verstehen.

5 Szenario Wald

Schlussfolgerungen:

Die überwältigende Bedeutung von harmonischer Landschaft, artenreicher Natur und gutem Wasser anlässlich der vorliegenden Umfrage steht in offenkundigem Widerspruch zum Abstimmungsverhalten der Wäldler*innen vom 13. Juni 2021. Für das künftige Vorgehen in der Gemeinde besteht daher ein weiterer Klärungsbedarf, ob mit dem Status quo die Anliegen der Bevölkerung bereits erreicht sind. 

 

Thema Mobilität
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Das dominierende Verkehrsmittel in Wald ist das Auto oder Motorrad. Von den Befragten haben 72% angegeben, diese Fortbewegungsmittel am häufigsten zu nutzen. Am zweitbeliebtesten ist die Nutzung des ÖV. Diesen nutzen 18% als primäre Mobilitätslösung. 15 Personen (8%) gehen am häufigsten zu Fuss oder nehmen das Fahrrad.

Über 60% der Befragten halten die Infrastruktur für den Individualverkehr für wichtig und sind damit auch zufrieden. Das Angebot für öffentlichen Verkehr halten über 90% für wichtig oder eher wichtig. Aber nur 62% sind damit zufrieden oder eher zufrieden. Mitfahrgelegenheiten halten 41% für wichtig oder eher wichtig und 30% sind damit zufrieden oder eher zufrieden. Ein grosser Teil hat dazu aber keine Aussage gemacht.

Es existiert gegenwärtig kein eigentliches Mitfahrangebot. Die Bereitschaft, eine Mitfahrgelegenheit anzubieten oder zu nutzen, ist bei 62% vorhanden oder eher vorhanden.

Von den Befragten haben 28% angegeben, in Wald selbst zu arbeiten. Von den auswärtig tätigen Befragten arbeiten 11% in einer Nachbargemeinde, 10% im restlichen Kanton AR, 21% in einem Nachbarkanton, 11% in einem weiter entfernten Kanton und 2 Personen im Ausland. Insgesamt haben 19% keine Angabe zu dieser Frage gemacht.

Unter den 136 Kommentaren zur Frage, was die Lebensqualität am meisten beeinträchtigt, wurde Verkehrslärm 27 mal und mangelnder oder ungünstiger ÖV 25 mal genannt.

5 Individualverkehr

Schlussfolgerungen:

Das private Fahrzeug ist das dominierende Verkehrsmittel der Wäldler*innen. ÖV wird aber als wichtig erachtet, obwohl selten benutzt. Die Begeisterung für Mitfahrangebote hält sich in Grenzen.

 

Thema Energie
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Die grosse Mehrheit der Befragten (81%) hält die Reduktion fossiler Energie für wichtig oder eher wichtig. 69% wünscht sich, dass Wald CO2 neutral wird.

5 CO2neutral

Schlussfolgerungen:

Die überwältigende Befürwortung einer Reduktion von fossiler Energie steht im Widerspruch zum jüngsten Abstimmungsverhalten vom 13. Juni 2021, bei dem 63% der Wäldler*innen eine solche Reduktion abgelehnt haben. Es besteht Klärungsbedarf darüber, wie die gewünschte CO2 Neutralität erreicht werden kann.

 

 

4. Teil: Finanzen & Infrastruktur                                      _________________________________________________________________________________________________

Wie gut ist der Steuerfuss in Wald akzeptiert?

Nach dem, im kantonalen Vergleich, leicht überdurchschnittlichen Steuerfuss befragt, hält ihn die Mehrheit der befragten als passend (60%). Gleichzeitig halten ihn 30% der Befragten für zu hoch und 1% für zu tief.

Steuerfuss erhöhen oder mehr sparen?

Falls die Gemeindefinanzen mit dem aktuellen Steuerfuss knapp werden, sind trotzdem 7% der Befragten bereit höhere Steuern zu zahlen. Ganze 50% wären dafür ebenfalls bereit, jedoch nur geknüpft an ein spezifisches Projekt. Für 22% wären in einer solchen Situation Sparmassnahmen die richtige Lösung, 15% würden versuchen anderweitig Einkünfte zu generieren.

Steuerfuss   Finanzierungsmöglichkeiten 

Geht es darum, die vorhandenen Mittel zu investieren, haben für die Befragten Investitionen in die Wasser- und Abwasserversorgung sowie in gemeindeeigene Liegenschaften klar Priorität. Für 80% der Befragten haben diese oberste oder zweitoberste Priorität. Weniger wichtig sind Investitionen in Kulturförderung und Digitalisierung.

Eher uneinig sind sich die Befragten, in welche spezifischen Liegenschaften vordringlich investiert werden müsste. Investitionen ins Spargebäude, ins Alters-/Pflegeheim sowie in Schule und MZA haben ähnliche Priorität, wobei die meisten Befragten dem Spargebäude oberste Priorität gegeben haben. Investitionen ins Kanzleigebäude haben geringere Priorität. Investitionen ins Pfarrhaus werden von den meisten Befragten als unwichtig betrachtet.

Investition Themenbereich   Investition Liegenschaften

Weitere Statements zu den Gemeindefinanzen

Zum Thema Finanzen waren persönliche Angaben gefragt. Siebenmal wurden Gemeindefusionen als Mittel zur Kostensenkung angegeben. Gemäss einer Studie haben Fusionen bisher nur in wenigen Ausnahmen zu Kostensenkungen geführt. Viermal wurde die Ansiedlung von Gewerbe zur Steigerung der Steuereinnahmen angegeben. Die gesamten jährlichen Steuereinnahmen aus dem Gewerbe machen jedoch lediglich einen Betrag im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich aus. Ebenso häufig wurde der Verkauf oder die Bewirtschaftung von Liegenschaften angeregt.

 

  

3. Teil: Gemeindepolitik & Gemeindeautonomie    _________________________________________________________________________________________________

 

Gemeindepolitik

Wieweit interessieren sich Wäldlerinnen und Wäldler für die Gemeindepolitik? Wie fühlen sie sich informiert, wie schätzen sie die Kommunikation und ihre Mitsprachemöglichkeiten ein? Werden Anliegen aus der Bevölkerung ernstgenommen und wie gut empfinden sich die Einwohner*innen untereinander vernetzt?

Grafik 1 Die grosse Mehrheit der Befragten (73 %) interessiert sich für Politik. Nur 23 % haben angegeben, dass sie sich nicht oder eher nicht dafür interessieren. Dabei steigt das Interesse an der Gemeindepolitik von Wald mit dem Alter signifikant an. Auch Personen, die schon mehr als 20 Jahre in Wald leben interessieren sich überdurchschnittlich stark.

Grafik 2 In einer nächsten Frage ging es darum, ob der Gemeinderat unterschiedlichen Ansichten Rechnung trägt. 54 % stimmten dem voll oder eher zu. Ein relativ grosser Anteil von 15% mochte sich zu dieser Aussage nicht äussern, während 22% die Aussage als eher und 10% als ganz unzutreffend wahrnehmen.

Gemeindepolitik 1   Gemeindepolitik 2
Grafik 1                                                                                                                                                 Grafik 2

Grafik 3 - 5 Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei allen übrigen Fragen zur Kommunikationspolitik des Gemeinderates. Gut die Hälfte der Befragten sind mit der Kommunikation des Gemeinderates ganz oder teilweise einverstanden, während über ein Drittel damit nicht einverstanden ist.

Gemeindepolitik 3   Gemeindepolitik 4Grafik 3                                                                                                                                          Grafik 4 

Gemeindepolitik 5   Gemeindepolitik 6
Grafik 5                                                                                                                                                 Grafik 6 

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Grafik 7                                                                                                                                           Grafik 8 

Grafik 8 Rund die Hälfte der Befragten trifft sich kaum mit Personen anderer Meinung, während etwas weniger Personen die entsprechende Aussage bejahen.

Grtafik 9 Deutlich positiver werden die Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Geschehen der Gemeinde eingeschätzt. Zwei Drittel der Befragten stimmen dem ganz oder eher zu, während 23 % die Aussage für nicht zutreffend halten.

Grafik 10 Auch in Bezug auf die Vernetzung der Einwohnerinnen und Einwohner zeigt sich ein ähnliches Zustimmungsbild, wobei 19% sich nicht dazu geäussert haben. Interessanterweise halten Einwohnerinnen und Einwohner, die 5 Jahre oder weniger in Wald wohnen, die Vernetzung für deutlich besser als jene, die schon länger hier wohnen.

Gemeindepolitik 9   Gemeindepolitik 10
Grafik 9                                                                                                                                    Grafik 10

Grafik 11 Kritisch sehen die Befragten die Führung eines sachlich-konstruktiven Diskurses über anstehende politische Entscheide. Dem stimmten 35 % voll oder eher zu, während 48 % das ganz oder eher verneinten.

 

Gemeindeautonomie

Grafik 12 Was meinen die Befragten zum Thema Gemeindefusionen? Das ist ein Thema, das Wald in naher oder etwas entfernterer Zukunft auf jeden Fall beschäftigen wird.

Im Fragebogen wurden die Wäldlerinnen und Wäldler zu den verschiedenen Optionen zu Gemeindefusionen gemäss Vernehmlassung der Ausserrhoder Regierung befragt.

Die Befragung hat keine Präferenz für eine Variante ergeben. Nur die Variante Verfassungsänderung mit Streichung der Gemeindenamen hat kaum Anhänger gefunden.

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Grafik 11                                                                                                                                                                                   Grafik 12

 

 

2. Teil: Wachstum & Raumordnung                                     

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Im zweiten Teil der Präsentation der Umfrageergebnisse liegt der Fokus auf der Bevölkerungsentwicklung und der Raumplanung in Wald.

Die Bevölkerungsbefragung dient dazu, die Erwartungen an die Entwicklung  von Wald bis zum Jahr 2040 aufzuzeigen. Dementsprechend bezog sich die Frage zur Bevölkerungsentwicklung im Fragebogen ebenfalls auf diesen Zeithorizont. Sie lautete folgendermassen: «Welche Bevölkerungsentwicklung für Wald (heute 872 Einwohner) wünschen Sie sich bis ins Jahr 2040?»

Bevölkerungsentwicklung

Eine Mehrheit der Befragten von 56% befürwortet eine Wachstumsstrategie der Gemeinde. Allerdings gehen die Meinungen über das Ausmass des Wachstums auseinander: 29% der Befragten wünschen sich ein moderates Wachstum auf 900-1'000 Einwohner. 23% ziehen eine Entwicklung von 1’000 bis 1'200 Einwohner vor, 4% eine Entwicklung auf mehr als 1'200 Einwohner. Die grösste Gruppe, nämlich  40%, wünscht sich den Erhalt des Status Quo. 4 der Befragten sprachen sich für eine Abnahme der Bevölkerung aus.

Die Antworten waren unabhängig vom Alter der befragten Bürgerinnen und Bürger. Auch wie lange jemand bereits in Wald wohnt, hatte keinen Einfluss auf die Antwortwahl. Demgegenüber stehen Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Dorfkern einem Wachstum positiver gegenüber als jene, die ausserhalb wohnen.

 

Entwicklungsziel und effektives Wachstum

Das Entwicklungsziel der Gemeinde Wald sieht gemäss kantonalem Richtplan ein Bevölkerungswachstum von 0.5% (4-5 Personen) pro Jahr bis 2035 vor. Die erwartete Bevölkerungszahl beträgt somit im Jahr 2035 etwa 940 Personen. Das effektive Wachstum im Kanton beträgt aktuell 0.36%. In den vergangenen 10 Jahren ist die Bevölkerung in Wald um 1,3% gewachsen.

 

Gewünschte Bevölkerungsentwicklung

 

Raumordnung

Bei den Fragen zur Raumordnung ging es darum, auf welchem Baugrund neuer Wohnraum bzw. neue Gewerbebauten bereitgestellt werden sollen sowie um den Baustil und die Grösse neuer Bauten und Betriebe.

neuer WohnraumBei der Abwägung zwischen der stärkeren Ausnutzung bereits bebauter Flächen und der Erschliessung von neuem Bauland spricht sich eine klare Mehrheit von 73% für eine stärkere Ausnutzung von bereits bebauten Flächen aus. Die Erschliessung von neuem Bauland wird dagegen von 16% der Befragten befürwortet.

 

GewerbebautenAuch in Bezug auf Gewerbefläche spricht sich eine Mehrheit für eine vorrangige Ansiedlung von Gewerbegebieten auf bestehendem Baugrund (71%) aus. Demgegenüber sprechen sich 16% der Befragten eher für eine Ansiedlung auf neuem Baugrund aus.

 

BaustilEbenfalls relativ klare Verhältnisse bestehen bei dem bevorzugten Architekturstil von neuen Gebäuden. Eine Mehrheit von 60% wünscht sich, dass Neubauten möglichst im Einklang mit dem lokal vorherrschenden Baustil realisiert werden sollen. 26% finden, dass auch neue Bauten mit moderner Architektur zugelassen werden sollen.

 

EinfamilienhäuserEine Pattsituation von 40% zu 39% ergab sich bei der Frage, ob in Wald neuer Wohnraum vorrangig in Form von Ein- oder Mehrfamilienhäusern bereitgestellt werden soll.

 

Grösse GewerbebetriebeEin klares Votum geben die Befragten im Hinblick auf die erwünschte Grösse der Gewerbebetriebe ab: 66% sprechen sich dafür aus, dass künftige Arbeitsplätze in Wald eher in Gewerbebetrieben mit ca. 1-10 Mitarbeitenden angesiedelt werden sollen. 19% der Befragten befürworten eher neue Arbeitsplätze in Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitenden.

 

Raumordnung

Die aktuelle Einwohnerdichte beträgt 38 Personen pro Hektar. Angestrebt wird nach Raumplanungsgesetz eine Dichte von 40 Personen pro Hektar. Die klare Mehrheit für die stärkere Nutzung von bestehendem bebautem Land entspricht den Vorgaben der Raumplanung, welche Rückzonungen sowie die stärkere Ausnutzung bestehender Gebäude verlangt. Die Erstellung von neuen Mehrfamilienhäusern hätte schlagartig ein starkes Bevölkerungswachstum zu Folge. Auf Zusammenhänge zwischen der Bevölkerungsstruktur und Fragen zu Infrastruktur und Finanzen wird später eingegangen.

 

 

 

 1. Teil: Repräsentativität und Lebensqualität                      _________________________________________________________________________________________

           

Rücklauf repräsentiert Gesamtbevölkerung

In der zwischen 29. September und 25. Oktober 2020 durchgeführten Bevölkerungsbefragung haben sich 199 Wäldlerinnen und Wäldler beteiligt. Insgesamt wurde der Fragebogen an 713 Einwohnerinnen und Einwohner ab dem 16. Altersjahr gesendet, was einem Rücklauf von 28% entspricht. Der Fragebogen wurde 121 Mal auf Papier und 78 Mal online ausgefüllt. Bei einem Vertrauensintervall von 95% und einer Fehlerspanne von 7% können die Ergebnisse der Befragung als repräsentativ für die Wäldler Bevölkerung angesehen werden.

Von den 199 Fragebögen wurden 101 von Frauen (51%) und 93 von Männern (47%) ausgefüllt. Somit entspricht die Geschlechterverteilung recht genau derjenigen der gesamten Wäldler Bevölkerung. Das Gleiche gilt für die Altersverteilung: Obwohl proportional etwas mehr ältere Personen den Fragebogen ausgefüllt haben, ist der Fragebogen auch in Bezug auf das Alter repräsentativ.

Alter   Arbeit

Ebenfalls erhoben wurde der Wohnsitz der Befragten: 86 Teilnehmende (43%) gaben an, innerhalb des Dorfkerns zu wohnen (Unterdorf, Dorfkern, Vordorf, Allee, Oberdorf). 109 Teilnehmende (55%) wohnen ausserhalb.

Die Mehrheit der Befragten geht derzeit einer Erwerbsarbeit nach. Beinahe gleich gross sind die Anteile der Voll- und Teilzeit-Berufstätigen. Einen weiteren grossen Anteil bilden die Nicht-Berufstätigen, während Personen, die sich vorwiegend in der Haushaltsführung betätigen oder sich in Ausbildung befinden kleinere Anteile der Teilnehmenden ausmachen. Nur ein kleiner Teil der heutigen Einwohnerschaft ist in Wald aufgewachsen. Vier Fünftel sind ausserhalb der Gemeinde aufgewachsen und erst zu einem späteren Zeitpunkt zugezogen. Ein klares Muster darin scheint es nicht zu geben: Die Zugezogenen kommen zu gleichen Teilen von nah und fern. 

Zugezogen stat  Lebensqualität

Hohe Lebensqualität

Die Lebensqualität war auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) einzuordnen. Die überwältigende Mehrheit der Befragten (93%) schätzt die Lebensqualität in Wald zwischen 8 und 10, also gut bis sehr gut ein. Somit überrascht es nicht, dass eine grosse Mehrheit von 84% angeben, nicht aus dem Dorf wegziehen zu wollen. 10% würden lieber wegziehen, wenn sie könnten (bei 6% fehlenden Antworten). Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei der Absicht, die Gemeinde Wald im Freundes- und Bekanntenkreis zu empfehlen: 84% würden einen Zuzug empfehlen, 13% nicht (Keine Angabe: 3%).

Gründe

Die wichtigsten Argumente, in Wald zu wohnen, sehen die Befragten vor allem in den räumlichen Bedingungen. Die Argumente mit den höchsten Zustimmungswerten drehen sich um die ruhige Lage im Grünen, gute Luft, Natur und Abge-schiedenheit. Eine Minderheit der Befragten lebt aufgrund ihrer Arbeitstätigkeit oder dem Dorfleben in Wald. Das durch dieses Antwortverhalten gezeichnete Bild deutet darauf hin, dass die meisten Einwohnerinnen und Einwohner sich bewusst für Wald als Wohnort entschieden haben. Praktische oder wirtschaftliche Gründe dürften demgegenüber eher in den Hintergrund treten. Mit diesen Erkenntnissen kann in gewissem Masse auch die seltene Absicht für einen Wegzug begründet werden.

Fortsetzung folgt

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Was bisher geschah:

Seit dem Frühjahr 2018 schon existiert jetzt die IG Wald miteinander. Ihre Hauptziele, nämlich zwischen den Dorfbewohner*innen neue Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, ein friedliches Miteinander zu fördern und vorurteilsfreie Gespräche auf Augenhöhe zu ermöglichen, sind bis anhin hauptsächlich mit kulturellen Veranstaltungen verfolgt worden. Beim Wahlapéro, am IG-Stammtisch, an den Stubenkonzerten inklusive Openair-Konzert und anlässlich der Adventsfensteraktionen im Dezember sowie weiteren Anlässen kam es jeweils zu spannenden Begegnungen und interessanten Gesprächen. Das gemeinsame Geniessen von Kultur führte zu neuen Bekanntschaften und einem Meinungsaustausch zu verschiedenen Themen. Dabei konnte möglicherweise das eine oder andere Vorurteil gegenüber einer Mitbürgerin oder einem Mitbürger abgebaut werden.

Jetzt geht die IG Wald miteinander, in Ergänzung zu den Kulturevents, einen Schritt vorwärts. Sie tritt mit ihrer Zukunftsvision „Vision Wald 2040“, die schon von Anfang an in den IG-Diskussionen Gestalt annahm, an die Öffentlichkeit. Viele Menschen in Wald haben inzwischen hoffentlich gemerkt, dass die IG tatsächlich politisch neutral ist und dies auch bleiben wird. Dass es ihr darum geht, Klarheit zu schaffen in Bezug auf Meinungen, Fakten und Argumente, die zu verschiedenen Themen jeweils in der Öffentlichkeit und in den Medien verbreitet werden. Wenn man Wirklichkeit von Gerüchten und Unwahrheiten unterscheiden kann, dann hat man die Grundlage, sich individuell eine fundierte eigene Meinung zu bilden und diese zu vertreten.

Den Anfang macht die Bevölkerungsbefragung, welche ein Bild liefert über den momentanen Befindlichkeitszustand der Wäldler Bevölkerung. Daraus werden sich wichtige Themen ergeben, welche der Gemeinderat in seine strategische Planung miteinbeziehen kann. Andererseits wird die IG Wald miteinander einzelne Themen aufgreifen, dazu Podiumsveranstaltungen, Informationsveranstaltungen, Workshops und Arbeitsgruppen organisieren. Dort können Fragen vertieft diskutiert werden und Schwerpunkte für die künftige Entwicklung von Wald eingebracht und festgehalten werden.

Was die IG Wald miteinander sich wünscht, sind weitere Mitglieder, die durch ihre Mitgliedschaft unsere Ziele auch moralisch unterstützen. Jedes zusätzliche Mitglied ist ein Mensch mehr aus Wald, der hinter den obgenannten Zielen steht und diese aktiv unterstützt. Es reicht ein Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Man kann als Mitglied einfach nur die Anlässe geniessen, sich sporadisch aktiv beteiligen oder eigene Anliegen einbringen bzw. sich in verschiedenen Arbeitsgruppen engagieren.

 

Mit Fragen in eine ungewisse Zukunft

Unabhängig von der weiteren Entwicklung von Covid-19 blickt Wald in eine ungewisse Zukunft. Nebst vielem Erfreulichem gibt es auch Entwicklungen, die Sorge bereiten. Wohin führt die Zukunft unsere kleine Gemeinde? Was ist erhaltenswert, wofür lohnt es, sich einzusetzen, wo braucht es Erneuerungen und worauf kann/muss aus finanziellen oder anderen Gründen verzichtet werden? Das sind anspruchsvolle Aufgaben für die politische Führung in den kommenden Jahren und eine Herausforderung für Wald. Die IG Wald miteinander möchte mithelfen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass möglichst alle Wäldler*innen sich zu diesen Fragen Gedanken machen. Deswegen lädt die IG alle Bewohner*innen ein, sich an der Umfrage im September zu beteiligen. Die Ergebnisse sollen ein entsprechend breites Stimmungsbild der Vorstellungen und Erwartungen der Dorfbevölkerung an die Zukunft unseres schönen Dorfes liefern. Die IG zählt auf eine hohe Beteiligung und ein starkes Miteinander!

 
Am 21. August fand eine öffentliche Informations-Veranstaltung statt. 

Vision Wald 2040

Informationen zur bevorstehenden Bevölkerungsbefragung in Wald.

Am 21. August haben die IG Wald miteinander und der Student Josua Peter auf der Bühne der MZA über die bevorstehende Befragung der Wäldler Bevölkerung informiert. 30 Wäldler*innen nahmen an der Veranstaltung teil.

Nach der Begrüssung und einer kurzen Einführung durch Edith Beeler informierte Thomas Baumgartner über die Entstehung des Projekts. Die „Vision Wald 2040“ ist der Arbeitstitel des Projekts, welches zum Ziel hat, dass ein möglichst grosser Teil der Dorfgemeinschaft mitdenkt und mithilft bei der Gestaltung der Zukunft unseres Dorfes. Eine langfristige, weitsichtige und gut durchdachte Dorfplanung soll zu nachhaltigen Ergebnissen führen. Damit soll auch den kommenden Generationen ein Dorf hinterlassen werden, in dem sie sich zuhause fühlen.

Erste Schritte in eine mögliche Zukunft von Wald

Als ersten Schritt braucht es dazu ein klares Bild davon, wie es steht um die momentane Zufriedenheit der Wäldlerinnen und Wäldler in ihrem Dorf. Es geht darum, zu erfahren, was ihnen wichtig ist und welche Erwartungen sie an die Zukunft haben. Themen wie Dorfgrösse, Bevölkerungswachstum, Wasserversorgung, Gemeindefusion, Einkaufsmöglichkeiten, Steuern, Digitalisierung etc. spielen darin eine wichtige Rolle. Der Gemeinderat steht hinter dem Projekt und übernimmt die Kosten des Studenten. Die Ergebnisse sollen als Orientierungshilfe im Dorf dienen; sie stehen dem Gemeinderat, der IG Wald miteinander und auch der breiten Bevölkerung zur Verfügung.

Im Anschluss informierte Josua Peter über Details der Bevölkerungsumfrage in Wald. Er ist angehender Psychologe an der FHNW und Student im letzten Semester des Masterstudiengangs. Seine Studienschwerpunkte sind: Digitale Kommunikation in Organisationen, Personal- und Organisationsentwicklung, Personaldiagnostik. Sein Fokus richtet sich auf Psychologie im Kontext von Wirtschaft, Arbeit und Organisationen wie zum Beispiel Gemeinden. Er ist aufgewachsen in einer kleinen Gemeinde im ländlichen Kanton Luzern.

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Veranstaltung vom 21. September auf der Bühne der MZA                                                                                        Josua Peter, Student an der FHNW

Umfrage kann online oder auf Papier ausgefüllt werden

Es gibt eine zweiteilige Umfrage. Diese wird nach wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt. Die Teilnahme ist online oder per Papierfragebogen möglich. Es erfolgt ein persönlicher Versand der Umfrage an alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren (725 Personen). Für die Umfrage gibt es eine unabhängige Auswertung nach strengen wissenschaftlichen Standards. Der Persönlichkeits-schutz ist gewährleistet.

Der Zeitplan für die Durchführung und Auswertung

Die Durchführung der Umfrage erfolgt im September/Oktober 2020. Die Auswertung findet im November/Dezember 2020 statt. Abgabetermin für die Masterarbeit ist der Januar 2021. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse ist im Frühling 2021 zu rechnen.

Wir hoffen auf eine grosse Beteiligung an der Umfrage

Im Anschluss gab es etliche Fragen und kurze Diskussionen. Der Gemeinderat, die IG Wald miteinander und Josua Peter appellieren an die Wäldler Bevölkerung, sich möglichst zahlreich an dieser Umfrage zu beteiligen, sodass ein erster Schritt in die Zukunft von Wald von möglichst vielen Betroffenen mitgetragen wird.

 

Was vorher geschah:

Strategie zur Entwicklung der Gemeinde Wald (9. Januar 2020) 

Der Gemeinderat führte ein Gespräch mit einer Vertretung der «IG Wald miteinander». Eine Arbeitsgruppe daraus beschäftigt sich mit dem Thema «Wald 2040».

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Die Absicht der IG Wald ist es, in einer ersten Phase möglichst umfassende Gedanken und Grundlagen zusammen zu tragen, um in einer zweiten Phase diese Informationen dem Gemeinderat zur weiteren Verwendung seiner strategischen Planung zur Verfügung zu stellen. Dabei wurde in Betracht gezogen, das Zusammentragen von Informationen in Form einer Master-These einer Fachhochschule mit wissenschaftlichen Instrumenten zu begleiten. 

Ein grosses Anliegen der IG ist eine Standortbestimmung. Wie tickt die Bevölkerung? Was ist Mehrheits- was Minderheitsdenken? Es ist das Bedürfnis entstanden, uns den Spiegel vorzuhalten. Was bewegt uns vordringlich? Geniessen wir das Erholungsgebiet? Oder wollen wir wachsen? Was wünscht sich die Bevölkerung? Eine Faktorenanalyse, ein professioneller Fragebogen von jemand Aussenstehendem, um die Bedürfnisanalyse durchzuführen, könnte ein guter Start sein für den Anstoss eines Prozesses, z.B. die Vision «Wald 2040». 

Zu diesem Zwecke hat sich die IG mit einem Studenten getroffen, welcher in einer kleinen Gemeinde im Kanton Luzern wohnt. Er wird mit der Arbeit am 1. März 2020 starten. Die Arbeit wird ca. 8. Monate dauern, von März 2020 bis Januar 2021. Der Student wird für diese Arbeit von einer Professorin betreut, er hat für dieses Mandat 800 Stunden zur Verfügung und erhält dafür eine symbolische Entschädigung von 1‘500 Franken. Der Gemeinderat hat den Betrag bewilligt und findet, dass dies als Ergänzung zu seiner Strategie-Sitzung die er unter externer Leitung durchführt, zielführend ist.

Bericht aus Appenzell 24 vom 09.01.20